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Kontext

Dialog- und Kooperationsplattform für Entscheidungsträger*innen aus Wirtschaft und Politik zum nachhaltigen Wassermanagement

Verschiedene Herausforderungen beschäftigen uns im nachhaltigen Wassermanagement: finanzierbare Leistungen der Wasserinfrastruktur, effizientere Nutzungen für Industrieprozesse und Nutzungen des Wassers im Ausland. Diese Herausforderungen werden durch den Klimawandel akzentuiert. 

Die Schweizer Wasser- und Abwassernetze sind in die Jahre gekommen. In den nächsten 30 Jahren stehen rund 130 Mia Franken Investitionen an. Die Schweiz hat damit die Chance nicht nur zu erhalten, sondern gezielt zu modernisieren. Technologien dazu sind vorhanden. Innovationen sind auch in einem globalen Wassermarkt von rund 1000 Mia US$ pro Jahr dringend gefragt. Um ein innovationsfreudiges Umfeld für «Swiss Water Technology» zu schaffen, braucht es regionale Angebote an Wasser.

Diese Erkenntnisse der wassereffizienten Produktionsweise in der Industrie mit Wasserrezyklierungen bis hin zu geschlossenen Kreisläufen liegen vor; ebenso Erkenntnisse zu einer standortangepassteren Landwirtschaft mit Ausrichtung auf das künftige regionale Angebot an Wasser; diese Erkenntnisse könnten durch entsprechende politische Anreize in Wert gesetzt werden.

Die Schweiz deckt 80% ihres Wasserkonsums indirekt aus dem Ausland über importierte Güter. Herkunftsgebiete sind auch Regionen mit kritischem Wasserangebot für die lokale Bevölkerung. Wasserknappheit wird einer der Treiber globaler Migrationsbewegungen sein, welche auch für die Schweiz von Bedeutung sein können. Eine steuernde Aussenhandelspolitik ist gefordert zur Antizipierung und Überwindung von Reputations-, Produktions- und Sicherheitsrisiken.

Diese Herausforderungen können nicht alleine von Wissenschaft und Verwaltung gemeistert werden. Das neue Format des Blue Summit Switzerland trägt deshalb vorhandenes Wissen an Politik und Wirtschaft heran und sondiert deren Beiträge.

Kontext
Ziele

Ziele

Blue Summit Switzerland antizipiert langfristige Herausforderungen des nachhaltigen Wassermanagements der Schweiz, und sichert die Erarbeitung von innovativen Lösungen und fördert entsprechende Kooperationsprojekte. Blue Summit Switzerland macht nicht Halt bei der Nennung von Herausforderungen, sondern erarbeitet während Vorarbeiten und Follow-ups Lösungen im Rahmen von Innovationsprojekten und erzielt damit Wirkung. Sie tut dies, indem sie Entscheidungsträger in der Politik und in der Privatwirtschaft angeht und neue Kooperationen aufbaut.

Die konkreten Ziele des Summits sind

  • Wissenschaftsbasierte «Facts and Figures» zu Herausforderungen eines langfristig nachhaltigen Managements der Ressource Wasser im Wasserschloss Schweiz in den Bereichen urbanes Wassermanagement, industrielle und landwirtschaftliche Produktion und Internationale Beziehungen sind aufgebarbeitet und kommuniziert;

  • Betroffene Akteure aus Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Gemeinwesen spiegeln und bewerten die genannten Herausforderungen und skizzieren Lösungspisten;

  • Zielführende Kooperationspartnerschaften werden aufgebaut und Innovations-Projekte lanciert.

Zielpublikum

Blue Summit Switzerland richtet sich in erster Linie an Entscheidungsträger*innen, welche künftig von Wasserthermen betroffen sein werden:

  • CEO von Unternehmen der Branche Pharma, Chemie, Biotech, der Wasserwirtschaft, Elektrizitätswirtschaft, der Nahrungsmittelindustrie, des Kiesabbaus, der Zementindustrie, der Bauwirtschaft, des Tourismus sowie weiterer wasserrelevante Branchen;
     

  • Direktor*innen von Forschungsinstitutionen sowie Leiter*innen von Forschungsprogrammen, Eawag, ETHZ, EPFL, etc.;
     

  • National- und Ständerät*innen, Regierungsrät*innen;
     

  • Amtsdirektor*innen und Abteilungschef*innen der Bundesämter für Umwelt, Energie, Landwirtschaft, Raumentwicklung, Wirtschaft, Bevölkerungsschutz, etc.;
     

  • Vorsteher*innen der kantonalen Ämter für Wasser, Landwirtschaft, Wald, Wirtschaft, Energie, etc.;
     

  • Verantwortliche nationaler Verbände: WWF, Pro Natura, Wasserwirtschaftsverband SWV, Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute VSA, Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfaches SVGW, Schweizerischer Fischerei-Verband SFV-FSP, SWISSMEM, etc.

Zielpublikum

Differenzierung

In der Schweiz existieren verschiedene Veranstaltungen und Plattformen im Themenbereich Wasser.

Es sind dies z.B. die Veranstaltung Aqua 360 des VSA sowie des SVGW, der Infotag der Eawag, Fachtagungen anlässlich der Generalversammlungen von SVGW und VSA oder der Berner Wassertag. All diese Veranstaltungen richten sich primär an ein Fachpublikum. Zudem wird in diesen Tagungen primär Information vermittelt und weniger der Dialog gepflegt.

Im Gegenzug dazu soll Blue Summit ein Format anbieten, welches einem vorhandenen Bedürfnis entspricht, bis heute jedoch nicht umgesetzt wurde. Der Fokus soll auf betroffene Entscheidungsträger ausserhalb der Branche gelegt werden. Zudem sollen Diskussionen geführt und Themen über eine längere Zeit entwickelt werden. In dem Sinne differenziert sich Blue Summit durch die folgenden drei Punkte:

  • Fokussierung auf betroffene Entscheidungsträger*innen aus Wirtschaft und Politik

  • Frühzeitiges Behandeln von langfristigen Herausforderungen

  • Systematisches Aufarbeiten und Behandeln von Themen durch dem Blue Summit vor- und nachgelagerten Dialoggruppen

Differenzierung

Partner
2021

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Partner

Träger

BHP - 

Brugger & Partner AG

Thomas Streiff

Vera Linder

Water Excellence

Bern

Heinz Habegger

Inhaber

ehem. Vorsteher Amt für Wasser und Abfall
t. Bern

2030etc ag

Peter Lehmann

Inhaber Gründer

ehem. CEO/VRP sanu ag

Graubünden-Wasser

Ernst Bromeis

Thomas Streiff

Stefan Forster

Vera Linder

Träger
Initianten

Heinz Habegger

Gründer und Inhaber der «Water Excellence AG», 58-jährig. Bringt als Ingenieur mit Zusatzstudien in Betriebswirtschaft (MBA) und Mediation langjährige Erfahrung aus der Wirtschaft und eine breite Verwaltungserfahrung mit.

 

Er war über längere Zeit Vorsteher des Amtes für Wasser und Abfall des Kantons Bern und Gemeinderat. Er pflegt ein reiches Netzwerk aus Akteuren des Wassermanagements, nicht zuletzt dank seinen Ämtern als Präsident des Verbands Schweizer Abwasser- und Gewässerfachleute VSA, als Vizepräsident der Wasseragenda 21 und als ehemaliges Mitglied der Beratenden Kommission der EAWAG.

 

Heinz Habegger hat den Berner Wassertag ins Leben gerufen und zusammen mit Peter Lehmann und dessen Team in sieben Jahren zu einem fest etablierten Forum für Interessenten der nachhaltigen Nutzung von Wasser entwickelt.

Peter Lehmann

Gründer und 29 Jahre Direktor von sanu ag, 2018 - 2020 Verwaltungsratspräsident.

 

Heute Senior Partner von 2030etc ag, 63 jährig, Naturwissenschafter, Unternehmer und Bildungsmanager.

 

Er bringt nebst einschlägiger Erfahrung in Entwicklungszusammenarbeit und Nachhaltigkeitsbildung eine 30-jährige Erfahrung in der Konzipierung, Organisation und Moderation von Events und Dialogforen zur Nachhaltigen Entwicklung mit.

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